Fakten

Ziele

  • Erneuerung der Bühnentechnik in Opernhaus und Schauspielhaus
  • Erweiterung um zwei Spielstätten: Kinderoper und Kleines Haus
  • Akustische Optimierung der Säle im Opernhaus und Schauspielhaus
  • Erneuerung der Haustechnik („Technische Ausstattung“)
  • Umsetzung von aktuellen Bau-Normen, insbesondere der Brandschutzanforderungen
  • Restaurierung denkmalgeschützter Bauteile
  • Neuordnung der Logistik und Schaffung von neuen, unterirdisch liegenden Lagerflächen sowie zwei zusätzlichen Probebühnen
  • Energetische Ertüchtigung des Bestandes
  • Herstellen der Barrierefreiheit
  • Neue Gestaltung der Außenanlagen

Projektstruktur

  • Bauherr und Projektleitung: Bühnen der Stadt Köln, Technischer Betriebsleiter: Bernd Streitberger
  • Architektur und künstlerische Bauleitung: HPP Architekten GmbH, Architekt: Remigiusz Otrzonsek
  • Projektsteuerung: zarinfar GmbH (seit April 2015)
  • Insgesamt arbeiten 63 Firmen sowie 22 Planungsbüros in 93 Gewerken am Bau und an der Sanierung des Bühnenensembles am Offenbachplatz.

Kosten und Termine

  • Vom Rat der Stadt Köln beschlossenes Budget: 404 Mio. Euro (ursprüngliches Budget 2011: 253 Mio. Euro)
  • Aktuelle Kostenprognose der Bühnen aus dem Jahr 2017: 545 – 570 Mio. Euro (Baukosten, inklusive Baunebenkosten). Die Kosten für das Interim und die Finanzierungskosten werden separat ausgewiesen und sind in dieser Prognose nicht enthalten.
  • Voraussichtliche Fertigstellung: Schlüsselübergabe im 4. Quartal 2022

Technische Daten

  • Die Arbeiten umfassen 233.000 Kubikmeter umbauten Raum. 169.000 Kubikmeter davon sind sanierter Altbestand, 64.000 Kubikmeter entstehen neu (Kinderoper, Kleines Haus, Lager- und Verkehrsflächen, neue Probebühnen).
  • Die Bruttogeschossfläche beträgt insgesamt 66.148 Quadratmeter. Durch die Neubauten sind 7.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche neu entstanden.
  • 20.500 Kubikmeter Beton wurden verbaut.
  • Das Bühnenensemble am Offenbachplatz umfasst insgesamt 2.280 Räume.
  • Alle vier Bühnen erhalten eine komplett neue Bühnentechnik. Die Bühnen in Opernhaus und Schauspielhaus wurden dabei komplett entkernt und auf den neuesten Stand der Theatertechnik gebracht.
  • Sowohl Obermaschinerie als auch Untermaschinerie sind nun computergesteuert verfahrbar.
  • Es werden insgesamt 227 Kilometer Starkstromkabel und 147 Kilometer Schwachstromkabel verbaut.
  • Dazu werden 35 Kilometer Kabelrinnen benötigt.
  • Die neue IT-Infrastruktur erfordert 30 Kilometer Datenleitungen
  • Der Brandschutz erfordert 30 Kilometer Sprinkler-Leitungen und 4.800 Brandmelder.
  • Es gibt 15 zentrale Versorgungsschächte
  • 11 Lüftungszentralen und 33 Lüftungsanlagen
  • Eine Fernwärmeübergabestation
  • 16 Personen- und Lastenaufzüge