Pressemitteilung Sanierung Bühnen Köln

11. August 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur heutigen Berichterstattung des Kölner Stadtanzeigers möchten wir wie folgt Stellung nehmen

  • 1. Der am 3. Juli 2017 veröffentlichte Rahmenterminplan wurde gemeinsam mit den beteiligten Planern entwickelt und verabschiedet. An der Sachlage hat sich im Vergleich zum 3. Juli 2017 nichts geändert. Im Artikel des Kölner Stadt - Anzeigers werden Informationen angeführt, die sich auf einen überholten Arbeitsstand vor dem 3. Juli 2017 beziehen.
  • 2. Es gilt weiterhin das Prinzip „Erst planen, dann bauen“. Bei den im Rahmenterminplan vorgesehenen vorgezogenen Baumaßnahmen handelt es sich lediglich um die notwendigen Rückbauten mit entsprechend vorgezogener Planung.
  • 3. Durch eine Novellierung der Vergabeordnung 2016 können wir mit den Vergabeverfahren (Leistungsphase 6 HOAI) schon nach der um Teile der Ausführungsplanung vertieften Entwurfsplanung (Leistungsphase 3, mit Teilen der Leistungsphase 5) in einem Verhandlungsverfahren nach §3 VOB/A EU beginnen. Durch diese Verschränkung erwarten wir eine Zeitersparnis von 10 Monaten. Das dadurch entstehende Risiko von Nachträgen halten wir für deutlich geringer als die Chancen, mit dieser Verschränkung der Planung Zeit und Geld zu sparen. Zumal die Kalkulationsgrundlage der Nachträge durch die beschriebene Vorgehensweise bekannt ist. Auch diese Risiken sind in den Prognosen vom 3. Juli 2017 enthalten.
  • 4. Der nun beginnende Planungsprozess wird die Prognose mit weiteren Daten unterlegen, sodass wir, wie am 3. Juli angekündigt, im 1. Quartal 2019 nach Abschluss der Entwurfsplanung detailliertere Aussagen zu Kosten und Terminen veröffentlichen werden. Über die Entwicklung des Planungsprozesses informieren wir weiterhin im Rahmen der Monatsberichte.

Mit freundlichen Grüßen

i.A.

Christopher Braun