Monatsbericht Dezember 2018

21. Januar 2019

Die Risiken sinken abermals leicht

Ein weiteres Firmengespräch wurde erfolgreich abgeschlossen

Fortschritte bei der Planung der Haustechnik und der Abschluss eines weiteren Firmenge­sprächs führten im Dezember zu einer Absenkung des Kostenrisikos um rund 1,4 Millionen Euro. „Wir konnten bei der Heilung der Planung einige wichtige baustatische Fragen klären, was zu dieser erfreulichen Entwicklung geführt hat“, erläutert der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger. „Jedes neue planerische Element wird von den entsprechenden Experten geprüft, ob es mit der vorhandenen Bausubstanz von 1957 tatsächlich umsetzbar ist. Diese Prüfung ergab im Dezember an einigen Punkten einen geringeren Aufwand, als erwartet, was sich in einem geringeren Risiko im Monatsbericht ausdrückt“, führt Streitberger aus.

Die Kostenprognose bleibt konstant bei 548 Millionen Euro. Die Ausgaben stiegen um drei Mil­lionen Euro auf ca. 320 Millionen Euro, was dem aus den letzten Monaten bekannten Verlauf entspricht. Die Verpflichtungen stiegen um eine Millionen Euro auf rund 380 Millionen Euro. Da seitens der Haustechnikplanung der Abschluss der erweiterten Entwurfsplanung im zwei­ten Quartal terminlich nochmals bestätigt wurde, entwickelte sich auch die Terminprognose konstant. Wie angekündigt werden Kosten- und Terminprognose nach Abschluss und Auswertung der Entwurfsplanung entsprechend geschärft.

„Wir haben uns 2018 gemeinsam mit den Planern tief in die planerischen Herausforderungen eingearbeitet, Raum für Raum, Flur für Flur. Das ist aufwendig und kleinteilig. Wir sprechen intern immer wieder von „den Mühen der Ebene“, in der wir immer wieder die Balance zwischen Zeit, Kosten und Qualität im Einzelfall sichern müssen. Wir sind ein gutes Stück weitergekommen, haben aber auch noch ein ordentliches Stück Weg vor uns“, bilanziert Streitberger. „Insgesamt ein für die Planungsphase eines solchen Projekts typischer Verlauf, schade, dass man den gro­ßen planerischen Aufwand von außen nicht sehen kann“

Bei den Firmengesprächen sind nun 86% abgeschlossen. Die in diesem Zusammenhang als kritisch eingeschätzten Aus­schreibungsprozesse konnten alle plangemäß beginnen. Auch im Dezember wurden die dazu­gehörigen Marktsondierungen weitergeführt. „Der Abschluss der Firmengespräche, gerade bei den Gewerken der Haustechnik, war für das Projekt ein echter Meilenstein hinter dem seit 2016 buchstäblich hunderte Gespräche stehen“, resümiert der Technische Betriebsleiter.

Bei der Bühnentechnik hat das Projekt die Zielgerade erreicht: Auf der Opernbühne wird das letzte noch fehlende Podium eingebaut, auf der Bühne des Schauspielhauses stehen die Ab­nahmen durch die Sachverständigen bevor. „Es ist faszi­nierend zu erleben, wie diese grandi­ose Technik hier in einem vorbildlichen Zusammenspiel verschiedener Gewerke entsteht. Das macht Mut auch für die weiteren Aufgaben“, so Streitberger.

Die aktuellen Projektdaten als Übersicht

Termine

  • Abschluss Entwurfsplanung, Kostenberechnung und Überprü¬fung der Zeitprognose - " Quartal 2019
  • Schlüsselübergabe an Oper und Schau¬spiel - 4. Quartal 2022

Kosten

  • Aktuell gültige Kostenprognose inkl. aller bisherigen Ausgaben - 545 Mio Euro
  • Zwischenstand 31.12.2018 - 548 Mio. Euro
  • Aktuell gültige Kostenprognose inkl. aller bisherigen Ausgaben - 570 Mio. Euro
  • bei Eintritt aller bekannten Risiken - 579 Mio. Euro