Monatsbericht Februar 2018

28. März 2018

Sicherung des Planungsprozesses hat höchste Priorität

Laut Monatsbericht Februar sind 88 Prozent der Firmengespräche abgeschlossen bzw. in konkreter Bearbeitung. Die Bühnen haben diesen Zwischenstand mit der parallel laufenden Entwurfsplanung der Haustechnik verknüpft und den Zeitbedarf für möglicherweise notwendige neue Ausschreibungsverfahren hochgerechnet. Demnach müssen die Firmengespräche für die Schlüsselgewerke der Haustechnik bis zum 30. Juni 2018 abgeschlossen sein, um den geordneten Verlauf des Planungsprozesses zu gewährleisten.

„Um der Komplexität der Firmengespräche gerecht werden zu können, haben wir die Frist bereits zweimal verlängert. Das war problemlos möglich, weil die anderen, parallellaufenden Prozesse dadurch nicht berührt wurden“, erläutert der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger. „Ab dem 1. Juli 2018 müssen wir allerdings spätestens mit den Markterkundungen für die Neuvergaben beginnen, damit wir die bekannten Planungsziele erreichen.“ Bislang müssen im Bereich der Haustechnik die Gewerke Hochspannung und Kälte (Insolvenzfall) sowie das Sprinkler-Gewerk neu ausgeschrieben werden.

Die Bühnen werden im Zweifel auch Vertragsverhältnisse von sich aus kündigen, wenn in den Firmengesprächen bis zum 30. Juni 2018 bei den zur Diskussion stehenden Schlüsselgewerken der Haustechnik keine Basis für eine neue Zusammenarbeit gefunden wird. Die entsprechenden Kostenrisiken sind mit rund 7,5 Millionen Euro im Februarbericht bereits enthalten.

„Wir führen die Firmengespräche weiterhin mit dem Ziel einer weiteren Zusammenarbeit“, so Streitberger. „Wir können allerdings nicht zulassen, dass die zeitlichen Risiken eines neuen Vergabeverfahrens den Gesamtablauf gefährden. Eine Kündigung unsererseits ist der letzte Schritt, um diese Gefahren abzuwenden. Im Augenblick betrachten wir die Einstellung der 7,5 Millionen Euro in die Kostenrisiken als reine Vorsichtsmaßnahme und werden weiterhin die Firmengespräche mit dem beschriebenen Engagement führen.“

Alle weiteren Indikatoren des Monatsberichts weisen einen im Vergleich zum Vormonat stabilen Verlauf aus: Der Auszahlungsstand stieg um zwei Millionen Euro, die Verpflichtungen um eine Million Euro. Die prognostizierten Gesamtkosten verblieben bei 538 Millionen Euro, dem Wert, auf dem sie schon im Dezember 2017 standen. Bei den Zustandsfeststellungen sind 90 Prozent bereits abgeschlossen bzw. in Bearbeitung.