Monatsbericht Juni

24. Juli 2018

Einem Unternehmen der Haustechnik musste gekündigt werden

Nach wie vor besteht mögliches Terminrisiko

Die Bühnen konnten im Juni 2018 weitere Firmengespräche erfolgreich abschließen, insge­samt sind jetzt 77 Prozent  aller Firmengespräche erledigt. Zwar ist es nicht gelungen, wie vorgese­hen, alle Firmengespräche bis zum 30. Juni  2018 abzuschließen, aber im Bereich der Haustech­nik ist jetzt nur noch ein Gewerk kritisch. Mit diesem Unternehmen wurden die Firmengesprä­che intensiviert, sie sollen spätestens Ende August 2018 abgeschlossen sein. Allerdings wurde im Juni auch einer Firma mit zwei zentralen Gewerken der Haustechnik gekündigt. „Wir be­dauern diese Kündigung sehr, wir haben aber aufgrund mangelnder Koope­rationsbereitschaft keine Chance auf eine weitere gedeihliche Zusammenarbeit mit dieser Firma gesehen“, er­läu­tert dazu der Technische Betriebsleiter der Bühnen, Bernd Streitberger. Das Unternehmen hatte mehrfach Fristsetzungen mit Kündigungsandrohungen fruchtlos verstreichen lassen.

Die ausgesprochene Kündigung hat auf den Fahrplan der notwendigen Neuausschreibungen keine Auswirkungen, da die Möglichkeit von Kündigungen von vorneherein im Vergabeter­minplan vorgese­hen war. Wie vorgesehen wurde am 2. Juli 2018 das Vergabeverfahren zur Neu­ausschreibung ein­zel­ner Gewerke mit der Markterkundung für das Sprinklergewerk gestartet.

Ein weiterer Schwerpunkt lag im Juni nach wie vor auf dem Bereich Termine. Bei der Überprü­fung der bislang erarbeiteten Planungsergebnisse war im April das Risiko einer mögli­chen Pla­nungsverlängerung identifiziert worden. Auch im Juni wurden die Analysen zu diesem Risiko fortgesetzt. In dieser Angelegenheit gibt es aber immer noch keinen gemeinsamen Sachstand zwischen den Bühnen und den beauftragten Pla­nern. Gegenwärtig werden intensive Gesprä­che mit allen Planungsbeteiligten geführt um eine gemeinsame Lösung für diese Frage zu finden. Eine abschließende Be­wertung dieses Risikos, einschließ­lich der möglichen Auswir­kungen auf das Gesamtpro­jekt, wird voraussichtlich im Juli 2018 vorliegen.

Dementsprechend geht das Kostenrisiko im Juni nur geringfügig um ca. 600.000 Euro  zurück. Die übrigen Kostendaten bewegen sich in dem aus den Vormonaten bekannten Rahmen. Die prog­nostizierten Gesamtkosten lagen im Juni 2018 risikobereinigt bei 540 Millionen  Euro.

Der Monatsbericht Juni 2018 wird in der nächsten Sitzung des Betriebsausschusses Bühnen am 11. September  2018 ausführlich vorgestellt.