Monatsbericht September 2020: Planungsfortschritte führen zu verringerten Risiken

27. Oktober 2020

Finale Angebote für vakante Gewerke werden im Oktober erwartet

Der Projektsteuerer der Bühnensanierung hat wie an jedem Quartalsende mit dem Monatsbericht September 2020 die Einschätzung der fünf relevantesten Risiken der Bühnenbaustelle vorgelegt. Aufgrund der erreichten Fortschritte bei der Ausführungsplanung konnten die Planungsrisiken um rund 3 Millionen Euro gesenkt werden, so dass die Kostenprognose einschließlich aller Risiken nun bei gerundeten 596 Millionen Euro liegen. „Auch wenn wir bekanntermaßen die Kostenentwicklung von einem Monat auf den nächsten nicht überbewerten: Die Absenkung der Risiken ist ein gutes Zeichen.“, erklärt der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger. Durch die unterschiedlichen Abgabetermine zeigt die Ausführungsplanung im September je nach Gebäude und Kostengruppe sehr unterschiedliche Fertigstellungsgrade. Während zum Beispiel bei Kinderoper und Kleinem Haus die nach absolvierten Prüfläufen korrigierten Pläne jetzt vorliegen, befinden sich die später abgegebenen Pläne von Opernhaus und Schauspielhaus noch mitten im Prüfprozess. „Nach Lage der Dinge werden wir Ende des Jahres ein aktuelles Gesamtbild mit Kosten und Terminen kommunizieren können“, so Streitberger.

Zentral für Kosten und Termine sind auch die Angebote für die fünf vakanten Gewerke der Haustechnik. Hier sind die Verhandlungsrunden beendet, die Abgabefristen für alle Angebote liegen im Oktober 2020.

Nach intensiven Vorgesprächen wurde mit der Errichtung einer Musterfläche zur Reparatur der Klinkerfassade begonnen. Hier sollen auf kleiner Fläche Reparaturmethoden getestet werden, die dann auf die gesamte Fläche übertragbar sind. „Die Schwierigkeiten an der denkmalgeschützen Klinkerfassade haben verschiedene Ursachen, die Material, Ausführung und Planung betreffen. Dafür gibt es unterschiedliche Lösungswege. Die Musterfassade soll helfen, die für unsere Situation beste Variante zu finden“, erläutert Streitberger.

Während die Kostenprognose inklusive Risikozuschlägen sank, blieb die Kostenprognose ohne Risiken konstant bei 563 Millionen Euro. Auszahlungen und Verpflichtungen verzeichneten mit einem Anstieg von 2,5, bzw. 2 Millionen Euro Steigerungen im aus den Vormonaten bekannten Rahmen.