Die Bühnenbaustelle auf einen Blick

Mit unserer interaktiven Karte erfahren Sie, was wo auf der Baustelle gebaut wird.

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Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der Technische Betriebsleiter der Städtischen Bühnen Köln, Bernd Streitberger, haben am 26. Januar 2021, in einer Pressekonferenz einen Überblick über den aktuellen Planungsstand gegeben sowie eine aktualisierte Kosten- und Terminprognose vorgelegt. Grundlage dafür ist der Monatsbericht Dezember 2020.

Ein aufwendiges Vergabeverfahren, die Arbeit an der Entwurfsplanung und eine Aktualisierung der Kosten- und Terminprognose: Es ist viel passiert im letzten halben Jahr auf der Bühnenbaustelle. Unser Halbjahresbericht fasst die wichtigsten Ereignisse zusammen.

Termine und Führungen

Corona-Krise: Aktuell sind leider keine Baustellenführungen möglich

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen gelten weiterhin diverse Kontakteinschränkungen . Diese betreffen, u.a. wegen des auf der Baustelle nicht einhaltbaren Mindestabstands, auch unsere Baustellenführungen. Aktuell können wir deshalb keine Baustellenführungen durchführen. Sobald sich die Lage entspannt, werden wir für die bis dahin ausgefallenen Führungen Ersatztermine anbieten und neue Führungen ins Programm aufnehmen.

In unserem neuen, monatlich erscheinenden Videopodcast nehmen wir unsere Zuschauer virtuell mit auf die Bühnenbaustelle. Wir beleuchten dabei Hintergründe zur Architektur, zur neuen Bühnentechnik und zur Haustechnik.

Drei Fragen an Projektsteuerer Turadj Zarinfar (zarinfar GmbH) zu dieser wichtigen Phase des Projekts.

Ein Gespräch mit Wolfgang Schmidtlein (95), der als angestellter Architekt bei Wilhelm Riphahn die Entwürfe zur Kölner Oper mitgestaltete.

Monatsbericht August 2021: Bauarbeiten mit Fortschritten

Kostenprognose weiterhin stabil Auch im August setzte sich die Intensivierung der Bauarbeiten am Offenbachplatz fort. Der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger sieht eine positive Grundtendenz, die mit neuen Herausforderungen für alle Beteiligten einhergeht: „Grundsätzlich ist jede plangemäße Neumontage natürlich ein Fortschritt für das Gesamtprojekt. Auf der anderen Seite ist die Koordination von fast 200 Bauarbeitern verschiedener Firmen eine anspruchsvolle Aufgabe.“, erklärt der Technische Betriebsleiter.

Bühnen legen Vorlage zur Anpassung des Sanierungsbudgets auf 642,7 Millionen Euro vor

Die Aufstockung in Höhe von 88,6 Millionen Euro deckt auch einen Teil der verbleibenden Risiken ab Wie im Januar dieses Jahres bereits angekündigt, haben die Bühnen nun den Ratsgremien eine Vorlage zur Anpassung des Sanierungsbudgets vorgelegt. Kalkulationsbasis sind die Baukosten (inklusive Planungsaufwendungen) in Höhe von 617,6 Millionen Euro, wie sie in der aktuellen Kosten- und Terminprognose vom 31.12.2020 berechnet wurden. Die Hauptgründe für die Erhöhung der Kosten sind die verlängerte Planungszeit und die aus den Neuausschreibungen resultierenden Preissteigerungen (siehe auch die Pressemitteilung zum Monatsbericht Dezember 2020).

Monatsbericht Juli: Baubetrieb wird weiter hochgefahren

Vorgezogene Maßnahmen weitgehend abgeschlossen Der Baubetrieb am Offenbachplatz wurde im Juli weiter intensiviert. Während die vorgezogenen Maßnahmen so gut wie abgeschlossen sind, wurden die Hauptbaumaßnahmen vor allen Dingen in den haustechnischen Gewerken hochgefahren. „Wir sehen hier den Übergang von der Demontage, aus der die vorgezogenen Maßnahmen weitgehend bestehen, hin zum Einbau der neuen Anlagen. Gerade in den haustechnischen Zentralen, für die die Werk- und Montageplanung bereits geprüft und freigegeben vorliegt, sind die Veränderungen bereits deutlich erkennbar“, erklärt der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger.

Monatsbericht Juni: Hauptbaumaßnahmen haben begonnen

Insolvenz der Greensill Bank führt zur Erhöhung der Projektrisiken

Monatsbericht Mai: Ausführungsplanung Haustechnik endgültig abgeschlossen

Lösung zur Sanierung der Klinkerfassade gefunden Wie bereits im Januar berichtet, haben die Bühnen die notwendigen Überarbeitungen der Ausführungsplanung (LPH5) für die Haustechnik und deren Nachprüfung in acht Abgabetermine von Januar bis Mai 2021 unterteilt. Diese sogenannten T-Termine sollten sicherstellen, dass die ausführenden Firmen ihren Teil der überarbeiteten Ausführungsplanung genau zu dem Zeitpunkt bekommen, an dem sie ihn zu ihrer Erstellung der Werk-und Montageplanung benötigen.

Monatsbericht April: Kosten auf Bühnenbaustelle zeigen sich stabil

Übergang von Planung zur Bauphase schreitet voran Mit dem Arbeitsbeginn der neu verpflichteten Rohbaufirma bewegt sich die Bühnenbaustelle weiter von der Planung in Richtung Aufnahme der Baumaßnahmen. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf vorbereitenden Demontagearbeiten. „Für die Baustelle bedeutet dieser Über¬gang eine große Veränderung in fast allen Abläufen“, erklärt der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger. „Nun müssen die Bauarbeiten vor Ort koordiniert werden. Gerade für die Objektüberwacher, die bislang vor allen Dingen die Pläne geprüft haben, ändert sich viel, da sie nun als Bauleiter agieren“.

Bericht weist sinkende Risiken für Bühnenbaustelle aus

Vergabe für Gewerk Rohbau erfolgreich. Die weiterhin stetig voran schreitende Werkstatt- und Montageplanung auf der Bühnenbaustelle führte zu einer Senkung der Projektrisiken um rund drei Millionen Euro im Vergleich zum 4. Quartal 2020. Dieses geht aus dem Monatsbericht März 2021 des Projektsteuerers hervor. „Wir gehen wie gehabt vorsichtig mit diesen Schwankungen um“ ordnet der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger die neuen Daten ein. „Aber dieser Trend bestätigt den Eindruck von gewonnener Stabilität, den wir hier in der täglichen Arbeit auf der Baustelle spüren“, so Streitberger. Die Baukosten lagen mit 618 Millionen Euro bereits den dritten Monat in Folge auf dem Stand vom 31.12.2020.

Schlüsselübergabe termingerecht erfolgt: Bühnen beginnen Umzug in neue Werkstätten

Oberbürgermeisterin Reker: „Ein guter Tag für die Beschäftigten der Bühnen“ Die Bühnen haben termingerecht am 1. April 2021 die Schlüssel für die neuen Werkstätten in Köln Kalk erhalten und beginnen nun mit dem Umzug von Ehrenfeld in den neuen Standort. Holger Kirchhof, Vorstand der OSMAB Holding AG, überreichte den symbolischen Schlüssel an den Geschäftsführenden Direktor Patrick Wasserbauer und den Technischen Betriebsleiter Bernd Streitberger. Nach Abschluss des Umzugs im Juni dieses Jahres werden alle rund 50 Beschäftigen der Werkstätten in den neu errichteten 14.400 Quadratmeter umfassenden Hallen (8.200 Quadratmeter Werkstatthalle und 6.200 Quadratmeter Lagerhalle) ihre neuen Arbeitsplätze in Betrieb genommen haben. In den neuen Bühnenwerkstätten befinden sich unter anderem eine Schreinerei, eine Schlosserei, ein 60x24 Meter großer Malsaal, sowie eine Dekorationswerkstatt und Arbeitsräume für die Theaterplastiker.

Werkstatt – und Montageplanung zeigt plangemäß Fortschritte

Gesamtkosten blieben im Februar konstant auf dem Stand von Dezember 2020 Die Werkstatt – und Montageplanung (Leistungsphase 8) der Firmen entwickelte sich gemäß der im Januar 2021 veröffentlichten Kosten- und Terminprognose und weist dementsprechend Fortschritte auf. Erste Pläne wurden bereits zur Prüfung abgegeben. Als Schlüsselfrage kristallisierte sich die Integration der Planelemente in das 3D-Modell der Gebäude heraus. Hier werden die Firmen nun von den Hautechnikplanern, den Objektüberwachern der Haustechnik, dem Projektsteuerer und einer Spezialfirma für 3D-Planung unterstützt. „Im 3D-Modell laufen alle Planungsstränge zusammen. Entsprechend vorsichtig müssen die neu hinzukommenden Planelemente eingepflegt werden. Da macht es Sinn, die darin bereits erfahrenen Planer, Objektüberwacher und Projektsteuerer hinzuzuziehen“, erläutert der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger.

Rat beschließt Erweiterung des Sanierungsbudgets

Soeben hat der Rat der Stadt Köln entschieden, die seitens der Bühnen beantragte Erweiterung des Sanierungsbudgets von 404 Mio. Euro auf 554 Mio. Euro zu bewilligen.

Rat beschließt Vertragsverlängerung mit Bernd Streitberger bis 31.12.2022

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung vom 22. November 2018 beschlossen, den Vertrag mit dem Technischen Betriebsleiter Bernd Streitberger bis 31.12.2022 zu verlängern...