Die Bühnenbaustelle auf einen Blick

Mit unserer interaktiven Karte erfahren Sie, was wo auf der Baustelle gebaut wird.

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Gesundheitliche Gründe: Bernd Streitberger wird seinen Vertrag nicht über den 30.06.2024 hinaus verlängern

Berichtszeitraum: 1. April 2023 bis 31. Oktober 2023 Die Entwicklungen auf der Bühnenbaustelle seit dem Frühjahr 2023 haben wir in unserem 13. Halbjahresbericht kurz zusammengefasst. Zentrales Thema: Die Verschiebung der Fertigstellung auf den 28. Juni 2024

Termine und Führungen

Wir freuen uns nach der durch die Pandemie bedingten Pause, unsere Baustellenführungen wieder aufnehmen zu können. Sie dauern weiterhin um die 1,5 Stunden, sind kostenlos und nicht barrierefrei. Die für den Zugang zur Baustelle zwingend notwendige Schutzausrüstung (Helm, Warnweste, Sicherheitsschuhe) stellen wir den Besucherinnen leihweise kostenlos zur Verfügung.

  • Di 02.07.2024, 16:00 Uhr
    Öffentliche Baustellenführung
    Ausgebucht
  • Di 06.08.2024, 16:00 Uhr
    Öffentliche Baustellenführung
    Ausgebucht
  • Di 20.08.2024, 16:00 Uhr
    Öffentliche Baustellenführung
    Ausgebucht

In den letzten Wochen ist auf der Bühnenbaustelle am Offenbachplatz von #operkoeln, #schauspielkoeln und #tanzkoeln der Baubetrieb massiv hochgefahren worden.

Der Zuschauerraum des Opernhauses mit seinen charakteristischen Logen prägt das Bild von der Kölner Oper fast noch mehr als die Außenarchitektur

Wenn die Schwierigkeiten der Bühnenbaustelle am Offenbachplatz erklärt werden, stehen zwei Begriffe im Mittelpunkt: Die Haustechnik und der Brandschutz.

Bühne mit Pult

Mit der Bühnensanierung am Offenbachplatz wird die Bühnentechnik von der Nachkriegszeit ins 21 Jahrhundert katapultiert.

Monatsbericht April 2024: Grundsätzliche Problemanalyse als Basis für aktualisierten Terminplan gestartet

Mit lediglich fünf fertiggestellten Bereichen ist auch im April ein unzureichender Baufortschritt auf der Bühnenbaustelle festzustellen. Kernproblem bleiben die fehlenden Kapazitäten im Trockenbau, so dass die aktuell anstehenden Verlegungen der Elektrotrassen aufgrund von Anpassungsbedarf und fehlender Vorleistungen nicht im geplanten Tempo vorankommen. Das Bauteam hat hierzu Gegensteuerungsmaßnahmen auf zwei Ebenen ergriffen. Die gerade zu bearbeitenden Flure werden von den Ingenieuren der Objektüberwachung und des Fertigstellungsmanagements täglich überprüft, um mögliche Ausführungshemmnisse an Ort und Stelle mit den ausführenden Firmen zu klären. „Wir möchten dadurch die Beteiligten befähigen, Entscheidungen pragmatisch und schnell auf der Baustelle zu treffen. Damit das Problem nicht bis zum nächsten Jour fixe, wo dann alle zusammensitzen, unerledigt bleibt“, erläutert der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger. In den haustechnischen Zentralen liegen hingegen nur noch Restarbeiten an.

Monatsbericht März 2024: Fertigstellung verzögert, Meilensteine werden nicht erreicht

Trotz eines geringfügigen Tempozuwachses, 13 weitere fertiggestellte Bereiche, ergibt die März-Bilanz der Bühnenbaustelle, dass die nächsten beiden Meilensteine am 30. April 2024 („Staubfreiheit für die Einbringung der Beleuchtungs- und Medientechnik, sowie der IT-Komponenten“) und 17. Mai 2024 („Abschluss der Sachverständigenabnahmen der Haustechnik und Beginn der Wirkprinzipprüfungen“) nicht vollständig erreicht werden. Daraus folgt, dass zum 28. Juni 2024 auch keine behördliche Abnahme der Gebäude erfolgen wird und die Übergabe der vier Theater an die Bühnen verschoben werden muss.

Monatsbericht Februar 2024: 107 Bereiche sind fertiggestellt

Fokus auf Erhöhung der Kapazitäten im Trockenbau Neben dem bereits kommunizierten erreichten Meilenstein „Fertigstellung der Rauchschutzdruckanlagen“, verzeichnete die Bühnenbaustelle im Februar zwölf weitere fertiggestellte Bereiche. „Das ist eine Steigerung gegenüber dem Baubetrieb im Januar“, erklärt der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger. „Um unser Ziel der Fertigstellung am 28.6.2024 zu erreichen, werden wir das Tempo allerdings weiter erhöhen müssen, um bereits erlittene Verzüge aufzuholen“, beschreibt Streitberger den Weg der nächsten Wochen. Am 29.2.2024 waren 107 von 312 Bereichen fertiggestellt. Der nächste Meilenstein ist am 30.4.2024 die Staubfreiheit in den Bereichen von IT und Theatertechnik.

Zum Monatsbericht Januar 2024 und zum Spielzeitstart 2024/2025

Die Entwicklungen auf der Bühnenbaustelle am Offenbachplatz ergeben aktuell ein gemischtes Bild. Erfolgreich erreicht wurde der für den 29. Februar 2024 geplante Meilenstein für die Fertigstellung der Rauchschutzdruckanlagen. Grundsätzlich konnten im Januar 2024 jedoch nur geringe Baufortschritte verzeichnet werden: Drei weitere Bereiche wurden fertiggestellt, in Summe wurden damit die Arbeiten in 95 von 312 Bauabschnitten abgeschlossen. Im aktuellen Monatsbericht werden zwei wesentliche Gründe für den schleppenden Baufort-schritt angeführt: Die Koordination zwischen den Firmen beziehungsweise den Gewerken ist nach wie vor äußerst zeitaufwendig, außerdem waren im Januar 2024 noch nicht in allen Ge-werken die notwendigen Kapazitäten aufgebaut. „Wir sind permanent im Dialog mit den Firmen, um mehr Manpower auf die Baustelle zu bekommen“, erläutert der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger. „Bei der Koordination stehen bestimmte Bereiche im Fokus, die nun täglich gemeinsam mit allen Beteiligten begangen werden. Dabei handelt es sich um notwendige Vorleistungen, die erbracht sein müssen, damit großflächiger gearbeitet werden kann“.

Monatsbericht Dezember 2023: Inbetriebnahmen der Haustechnik haben planmäßig begonnen

Neun weitere Bereiche wurden im Dezember fertiggestellt Im Dezember war auf der Bühnenbaustelle ein im Vergleich zu den beiden Vormonaten größerer Baufortschritt feststellbar: Neun weitere Bereiche wurden fertiggestellt. Da nun auch die Zusagen für die angestrebten Kapazitätsausweitungen im Bereich der Ausbaugewerke seitens der Firmen vorliegen, entwickelt sich das Projekt gemäß des im Monatsbericht Oktober vorgestellten überarbeiteten Terminplans. Dieser sieht eine Fertigstellung am 28.06.2024 vor.

Monatsbericht November: Kostenprognose wurde an verlängerte Bauzeit angepasst

Insolvenz von ehemaligem Haustechnikplaner senkt Chancen auf Schadensersatz Die Bühnen haben die Kostenprognose für das Sanierungsprojekt an die im November kommunizierte Bauzeitverlängerung auf den 28. Juni 2024 angepasst. Die Herstellungskosten belaufen sich demnach auf 702,2 Millionen Euro. Bezogen auf den Vormonat bedeutet das eine Kostensteigerung von 15,8 Millionen Euro, im Verhältnis zu den bislang vom Rat beschlossenen 672,2 Millionen Euro ein Anstieg von 30 Millionen Euro. Diese deutliche Kostensteigerung beruht im Wesentlichen auf drei Ursachen: Erstens sind dies die noch zu erwartenden Nachträge (insbesondere für die auspositionierten Baustellengemeinkosten) sowie veränderte Leistungen, z.B. aufgrund von Insolvenzen. Zweitens schlagen die zusätzlichen Kosten für Honorare aufgrund der Bauzeitverlängerung zu Buche und drittens ist auch die zukünftige Preissteigerung zu berücksichtigen „Wir sind uns sehr bewusst, was diese Kostensteigerung bedeutet. Deshalb haben wir selbstverständlich jede Kostengruppe durchforstet, um Einsparpotentiale zu realisieren“, erläutert der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger. „Da der Baubetrieb sich aber nun in voller Mannschaftsstärke um mehr als drei Monate verlängert, und entsprechende Kosten verursacht, wird eine Vorlage zur Budgetanpassung an den Rat der Stadt Köln leider unumgänglich sein“, führt Streitberger aus.

Monatsbericht Oktober: Überarbeiteter Terminplan sieht Fertigstellung im Juni 2024 vor

Die angesichts des berichteten unbefriedigenden Baufortschritts zusätzlich verpflichteten Spezialisten haben gemeinsam mit der Projektsteuerung und den Objektüberwachungen den vorliegenden Terminplan aus dem Jahr 2022 analysiert und überarbeitet. Sämtliche bekannten zusätzlichen Aufgaben und Ablaufstörungen wurden dabei berücksichtigt. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass die geplante „Schlüsselübergabe“ als symbolischer Meilenstein am 22.03.2024 nicht mehr weiter verfolgt wird. Der mit den wesentlichen Beteiligten abgestimmte Fertigstellungstermin ist der 28.06.2024. „Uns ist bewusst, dass dies eine in vielerlei Hinsicht schwierige Entscheidung ist, die wir uns deshalb auch nicht leicht gemacht haben. Im aktualisierten Terminplan ist allerdings klar ablesbar, dass zu viele Baumaßnahmen noch nach dem 22.03.2024 stattfinden würden. Eine Übergabe der Häuser mit so vielen Ausnahmen macht keinen Sinn, so dass wir hier leider keine andere Wahl hatten“, erklärt der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger. . Die Bauablaufplanung sieht dabei vor, dass die Bühnen bereits ab dem ersten Quartal Teilbereiche in den sanierten Gebäuden einrichten können.

Monatsbericht September: Zusätzliche Ingenieure sollen Koordination sichern

Unbefriedigender Baufortschritt im September Nachdem im September lediglich sieben weitere Bereiche im Opernhaus fertiggestellt werden konnten, verstärken die Bühnen die Koordination auf der Bühnenbaustelle mit Spezialisten eines Ingenieurbüros aus München. „Wir sind mit dem Baufortschritt der letzten Monate und insbesondere mit den Entwicklungen im September nicht zufrieden“, erklärt der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger. „Wir stellen fest, dass trotz vorhandener Ressourcen die Terminpläne durch Koordinationsfragen und insbesondere fehlende Freigaben zwischen den Kostengruppen immer wieder umgestellt werden müssen und wir dadurch Zeit verlieren. Nachdem diese Hemmnisse durch projektinterne Maßnahmen nicht abzustellen waren, verstärken wir uns jetzt mit Spezialisten, die über eine entsprechende Expertise mit Großprojekten auf der Zielgeraden verfügen.“ Die Kernaufgaben der Ingenieure werden die verschärfte Terminkontrolle und die Unterstützung der koordinieren Objektüberwachungen in den Kostengruppen Hochbau und Haustechnik sein.

Monatsbericht August: Restarbeiten in den haustechnischen Zentralen

Trassenführungen im Elektrobereich mit Anpassungsbedarf Im August wurde der Baubetrieb am Offenbachplatz weiter intensiviert. Mit 10,8 Millionen Euro wurde erstmals seit der Neustrukturierung des Projekts 2016 ein zweistelliger Millionenbetrag umgesetzt, wie sich am Stand der Ausgaben ablesen lässt. In den haustechnischen Zentralen sind entsprechende Fortschritte sichtbar, hier haben an diversen Stellen bereits die abschließenden Restarbeiten begonnen.

Monatsbericht Juli: Weitere erfolgreiche Tests von Ventilatoren beim Brandschutz

Unterschiedliche Fertigstellungsstände zwischen den Bauabschnitten erhöhen den Koordinationsaufwand Im Juli wurden weitere 16 Bereiche auf der Bühnenbaustelle endgültig fertiggestellt. Der technische Betriebsleiter Bernd Streitberger begrüßt den Teilerfolg, betont aber gleichzeitig auch die Notwendigkeit die weiteren Baumaßnahmen zügig und koordiniert abzuarbeiten. „Jeder baulich abgeschlossene Bereich ist erstmal ein Gewinn für uns, weil die Kräfte dann für andere Aufgaben zur Verfügung stehen. Momentan haben wir sehr unterschiedliche Fertigstellungsstände in den noch unfertigen Bereichen, was den ohnehin hohen Koordinationsaufwand weiter erhöht und uns Geschwindigkeit kostet. Da arbeiten wir gerade intensiv gegen, um die terminlichen Meilensteine zu sichern“, erläutert Streitberger. Die Schlüsselübergabe an die Bühnen ist weiterhin für den 22. März 2024 vorgesehen.

Monatsbericht Juni 2023: Im Opernhaus fanden erste Probeläufe zur maschinellen Entrauchung statt

Erneut sinkende Risiken führen zu Änderungen bei der Kostendarstellung Am Offenbachplatz wurde im Juni weiterhin intensiv gebaut. Fünf weitere Bereiche wurden fertiggestellt, auf der Bühne des Opernhauses fanden Rauchversuche für die Brandmelder (Rauchdetektionsanlage) und erfolgreiche Probeläufe für die maschinelle Entrauchung statt. Die Schlüsselübergabe an die Sparten soll weiterhin am 22.03.2024 stattfinden. Die Risiken auf der Bühnenbaustelle sind auch im 2. Quartal diesen Jahres gesunken. Der Projektsteuerer ermittelte eine Reduzierung in Höhe von 6,8 Mio. Euro. Dieser für das Projekt positive Trend führt für die noch verbleibende Bauzeit zu einer Veränderung der Risikodarstellung: Die Bühnen werden weiterhin quartalsweise über die Risikoentwicklung berichten, allerdings nicht wie seit 2017 als Saldo gegen die durch das Gegenforderungsmanagement zu erwartenden Zahlungen, sondern als Einzelpositionen.

Monatsbericht Mai: Weg frei für Sanierung der Klinkerfassade

Betriebsausschuss beschließt Produktion neuer Sitzmöbel für den Offenbachplatz Der Mai war auf der Baustelle geprägt von einer Verstetigung des intensiven Baubetriebs. Während bei der Haustechnik der Bau von Brandschottungen im Fokus stand, wurde in einigen Bereichen des Opernhauses mit den Bodenbelagsarbeiten begonnen. In Abstimmung mit dem Stadtkonservator wurde entschieden, die Klinkerfassade restauratorisch sanieren zu lassen. „Wir haben uns nach der Erprobung unterschiedlicher Möglichkeiten, für diese minimalinvasive Variante entschieden“, erläutert der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger. „Der aktuell zu sehende Zustand weist sehr unterschiedliche Mängel z.B. bei der Verfugung, in der Aufbringung und der Struktur der Ziegel auf. Die Probleme variieren aber auf der Fassadenfläche, weshalb wir uns für diese punktgenaue Herangehensweise und gegen eine flächendeckende Lösung entschieden haben“. Die Arbeiten konnten als Nachtrag vergeben werden und sollen im August diesen Jahres beginnen. Die zusätzlichen Kosten werden bei den ursprünglich Beteiligten bzw. gegenüber deren Versicherungen geltend gemacht.

Bühnen legen Vorlage zur Anpassung des Sanierungsbudgets auf 642,7 Millionen Euro vor

Die Aufstockung in Höhe von 88,6 Millionen Euro deckt auch einen Teil der verbleibenden Risiken ab Wie im Januar dieses Jahres bereits angekündigt, haben die Bühnen nun den Ratsgremien eine Vorlage zur Anpassung des Sanierungsbudgets vorgelegt. Kalkulationsbasis sind die Baukosten (inklusive Planungsaufwendungen) in Höhe von 617,6 Millionen Euro, wie sie in der aktuellen Kosten- und Terminprognose vom 31.12.2020 berechnet wurden. Die Hauptgründe für die Erhöhung der Kosten sind die verlängerte Planungszeit und die aus den Neuausschreibungen resultierenden Preissteigerungen (siehe auch die Pressemitteilung zum Monatsbericht Dezember 2020).

Schlüsselübergabe termingerecht erfolgt: Bühnen beginnen Umzug in neue Werkstätten

Oberbürgermeisterin Reker: „Ein guter Tag für die Beschäftigten der Bühnen“ Die Bühnen haben termingerecht am 1. April 2021 die Schlüssel für die neuen Werkstätten in Köln Kalk erhalten und beginnen nun mit dem Umzug von Ehrenfeld in den neuen Standort. Holger Kirchhof, Vorstand der OSMAB Holding AG, überreichte den symbolischen Schlüssel an den Geschäftsführenden Direktor Patrick Wasserbauer und den Technischen Betriebsleiter Bernd Streitberger. Nach Abschluss des Umzugs im Juni dieses Jahres werden alle rund 50 Beschäftigen der Werkstätten in den neu errichteten 14.400 Quadratmeter umfassenden Hallen (8.200 Quadratmeter Werkstatthalle und 6.200 Quadratmeter Lagerhalle) ihre neuen Arbeitsplätze in Betrieb genommen haben. In den neuen Bühnenwerkstätten befinden sich unter anderem eine Schreinerei, eine Schlosserei, ein 60x24 Meter großer Malsaal, sowie eine Dekorationswerkstatt und Arbeitsräume für die Theaterplastiker.

Rat beschließt Erweiterung des Sanierungsbudgets

Soeben hat der Rat der Stadt Köln entschieden, die seitens der Bühnen beantragte Erweiterung des Sanierungsbudgets von 404 Mio. Euro auf 554 Mio. Euro zu bewilligen.

Rat beschließt Vertragsverlängerung mit Bernd Streitberger bis 31.12.2022

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung vom 22. November 2018 beschlossen, den Vertrag mit dem Technischen Betriebsleiter Bernd Streitberger bis 31.12.2022 zu verlängern...