Die Bühnenbaustelle auf einen Blick

Mit unserer interaktiven Karte erfahren Sie, was wo auf der Baustelle gebaut wird.

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Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der Technische Betriebsleiter der Städtischen Bühnen Köln, Bernd Streitberger, haben am 26. Januar 2021, in einer Pressekonferenz einen Überblick über den aktuellen Planungsstand gegeben sowie eine aktualisierte Kosten- und Terminprognose vorgelegt. Grundlegend dafür ist der Monatsbericht Dezember 2020. Die Bühnen haben wie angekündigt mit dem Monatsbericht Dezember 2020 eine aktualisierte Kosten- und Termin-prognose veröffentlicht. Diese sieht die Schlüsselübergabe des gesamten Ensembles am Offenbachplatz im 1. Quartal 2024 vor.

Bühne mit Pult

Berichtszeitraum 01.04.2020 – 30.09.2020. Alle wesentlichen Entwicklungen auf der Bühnenbaustelle der letzten sechs Monaten haben wir in unserem Halbjahresbericht für Sie zusammengefasst.

Termine und Führungen

Corona-Krise: Aktuell sind leider keine Baustellenführungen möglich

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen gelten weiterhin diverse Kontakteinschränkungen . Diese betreffen, u.a. wegen des auf der Baustelle nicht einhaltbaren Mindestabstands, auch unsere Baustellenführungen. Aktuell können wir deshalb keine Baustellenführungen durchführen. Sobald sich die Lage entspannt, werden wir für die bis dahin ausgefallenen Führungen Ersatztermine anbieten und neue Führungen ins Programm aufnehmen.

In unserem neuen, monatlich erscheinenden Videopodcast nehmen wir unsere Zuschauer virtuell mit auf die Bühnenbaustelle. Wir beleuchten dabei Hintergründe zur Architektur, zur neuen Bühnentechnik und zur Haustechnik.

Drei Fragen an Projektsteuerer Turadj Zarinfar (zarinfar GmbH) zu dieser wichtigen Phase des Projekts.

Ein Gespräch mit Wolfgang Schmidtlein (95), der als angestellter Architekt bei Wilhelm Riphahn die Entwürfe zur Kölner Oper mitgestaltete.

Schlüsselübergabe termingerecht erfolgt: Bühnen beginnen Umzug in neue Werkstätten

Oberbürgermeisterin Reker: „Ein guter Tag für die Beschäftigten der Bühnen“ Die Bühnen haben termingerecht am 1. April 2021 die Schlüssel für die neuen Werkstätten in Köln Kalk erhalten und beginnen nun mit dem Umzug von Ehrenfeld in den neuen Standort. Holger Kirchhof, Vorstand der OSMAB Holding AG, überreichte den symbolischen Schlüssel an den Geschäftsführenden Direktor Patrick Wasserbauer und den Technischen Betriebsleiter Bernd Streitberger. Nach Abschluss des Umzugs im Juni dieses Jahres werden alle rund 50 Beschäftigen der Werkstätten in den neu errichteten 14.400 Quadratmeter umfassenden Hallen (8.200 Quadratmeter Werkstatthalle und 6.200 Quadratmeter Lagerhalle) ihre neuen Arbeitsplätze in Betrieb genommen haben. In den neuen Bühnenwerkstätten befinden sich unter anderem eine Schreinerei, eine Schlosserei, ein 60x24 Meter großer Malsaal, sowie eine Dekorationswerkstatt und Arbeitsräume für die Theaterplastiker.

Werkstatt – und Montageplanung zeigt plangemäß Fortschritte

Gesamtkosten blieben im Februar konstant auf dem Stand von Dezember 2020 Die Werkstatt – und Montageplanung (Leistungsphase 8) der Firmen entwickelte sich gemäß der im Januar 2021 veröffentlichten Kosten- und Terminprognose und weist dementsprechend Fortschritte auf. Erste Pläne wurden bereits zur Prüfung abgegeben. Als Schlüsselfrage kristallisierte sich die Integration der Planelemente in das 3D-Modell der Gebäude heraus. Hier werden die Firmen nun von den Hautechnikplanern, den Objektüberwachern der Haustechnik, dem Projektsteuerer und einer Spezialfirma für 3D-Planung unterstützt. „Im 3D-Modell laufen alle Planungsstränge zusammen. Entsprechend vorsichtig müssen die neu hinzukommenden Planelemente eingepflegt werden. Da macht es Sinn, die darin bereits erfahrenen Planer, Objektüberwacher und Projektsteuerer hinzuzuziehen“, erläutert der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger.

Bühnen informieren über Einlagen bei der Greensill Bank

Die Bühnen haben die Oberbürgermeisterin, die Stadtkämmerin, die Beigeordnete für Kunst und Kultur, den Betriebsausschuss Bühnen und den Finanzausschuss darüber informiert, dass Einlagen in Höhe von 15 Millionen Euro aus den für die Bühnensanierung aufgenommenen Krediten bei der Greensill Bank angelegt wurden. Am 3. März 2021 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach einer Sonderprüfung wegen drohender Überschul¬dung ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot („Moratorium“) gegenüber der Greensill Bank verhängt, um Vermögenswerte zu sichern. Durch diese Maßnahme soll eine Zahlungsunfähigkeit der Bank abgewendet werden. Bei der Greensill Bank handelt es sich um ein deutsches Finanzinstitut, das der deutschen Regulierung unterliegt und regelmäßig von der BaFin geprüft wird.

Finaler Planungsschritt: Die Werkstatt- und Montageplanung hat begonnen

Auch die Ausschreibung für die Rauchdruckschutzanlagen war erfolgreich Auf der Bühnenbaustelle hat im Januar der Übergang in die durch die Firmen durchzuführende Werkstatt- und Montageplanung begonnen. Diese letzte Planungsphase startet in den Bereichen der hochverdichteten Technikzentralen und wird bis Ende März dauern. Dann werden auch für die anderen Bereiche des Opernhauses die letzten Prüfschritte und Nacharbeiten der Ausführungsplanung abgeschlossen sein. Den Ende letzten Jahres unter Vertrag genommenen Haustechnikfirmen wurde am 4. Januar 2021 die geprüfte und nachgearbeitete Ausführungsplanung für Kleines Haus, Kinderoper und Schauspielhaus übergeben. Auch die Werkstatt- und Montageplanung wird im vorliegenden 3D-Modell erfolgen. „Die neuen Firmen verrichten ihre Arbeit zu großen Teilen am Offenbachplatz. Die Baustelle ist nun wesentlich belebter als in den vorherigen Planungsphasen. Bald sind alle Planungsschritte abgeschlossen, bald wird wieder gebaut“, erklärt der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger.

Monatsbericht November: Vergaben für alle fünf vakanten Gewerke erfolgreich abgeschlossen

Neue Verträge führen zu Steigerung von Verpflichtungen und Kostenprognose Der vor mehr als einem Jahr begonnene Vergabeprozess für die fünf vakanten haustechnischen Gewerke (elektronische Anlagen, Raumluft, Feuerlöschanlagen, Kälte- und Wärmeversorgung) wurde im November erfolgreich zu Ende geführt. Für alle fünf Gewerke stehen nun ausführende Firmen unter Vertrag. Somit ist gewährleistet, dass nach finalisierter Ausführungsplanung die von den neuen Firmen zu leistende Werk-und Montageplanung als nächste Projektphase nahtlos anschließen kann.

Monatsbericht Oktober 2020: Bieter reichen fristgerecht Angebote für vakante Gewerke der Haustechnik ein

Neuberechnung von Kosten, Terminen und Risiken wird mit Dezemberbericht veröffentlicht Den Bühnen liegen für alle fünf vakanten Gewerke (elektrotechnische Anlagen, Raumluft, Feuerlöschanlagen, Kälte und Wärmeversorgung) die abschließenden Angebote der sich bewerbenden Firmen vor. „Der Vergabeprozess hat damit die vorletzte Hürde erfolgreich überwunden“, erklärt der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger. „Nun stehen noch die letzte Angebotsprüfung und die Jurysitzungen im November vor der Zuschlagserteilung an“, so Streitberger.

Monatsbericht September 2020: Planungsfortschritte führen zu verringerten Risiken

Finale Angebote für vakante Gewerke werden im Oktober erwartet Der Projektsteuerer der Bühnensanierung hat wie an jedem Quartalsende mit dem Monatsbericht September 2020 die Einschätzung der fünf relevantesten Risiken der Bühnenbaustelle vorgelegt. Aufgrund der erreichten Fortschritte bei der Ausführungsplanung konnten die Planungsrisiken um rund 3 Millionen Euro gesenkt werden, so dass die Kostenprognose einschließlich aller Risiken nun bei gerundeten 596 Millionen Euro liegen. „Auch wenn wir bekanntermaßen die Kostenentwicklung von einem Monat auf den nächsten nicht überbewerten: Die Absenkung der Risiken ist ein gutes Zeichen.“, erklärt der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger.

Monatsbericht August 2020: Zweite Runde der Vergabegespräche wurde abgeschlossen

Planer legen Planpaket 2 des Opernhauses vor Die Bühnen haben im August auch die zweite Verhandlungsrunde für die fünf vakanten Gewerke der Haustechnik abgeschlossen. Sie war anberaumt worden um mit den Bie¬tern die Details zur Integration der durch die Firmen zu erledigenden Werk- und Mon¬tageplanung in das 3D-Modell der Haustechnik festzulegen. „Den Bietern liegen jetzt alle notwendigen Informationen zur Kalkulation vor, wir erwarten nun die finalen Angebote“, erklärt der Technische Betriebsleiter Bernd Streitberger den Stand des Vergabeverfahrens. Die Bühnen rechnen mit dem Abschluss dieses Projektschritts im November diesen Jahres.

Rat beschließt Erweiterung des Sanierungsbudgets

Soeben hat der Rat der Stadt Köln entschieden, die seitens der Bühnen beantragte Erweiterung des Sanierungsbudgets von 404 Mio. Euro auf 554 Mio. Euro zu bewilligen.

Rat beschließt Vertragsverlängerung mit Bernd Streitberger bis 31.12.2022

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung vom 22. November 2018 beschlossen, den Vertrag mit dem Technischen Betriebsleiter Bernd Streitberger bis 31.12.2022 zu verlängern...